Engel
und der Kontakt mit ihnen
Viele stellen sich immer wieder die Frage, wie sie mit ihrem
Schutzengel in Kontakt treten können oder wünschen
sich ihn/sie einmal zu spüren, damit sie wirklich sicher sein
können.
Wieso zweifelt man dennoch?
Gerade in der Magie oder mit allem was spirituell ausgerichtet ist,
spielt der Glaube und das Vertrauen eine große Rolle.
Was bringt es mir wenn mein Engel mich berührt oder mit mir
spricht und ich aber alles nur als Hirngespinst ab tue und einfach
nicht fühlen will - oder nicht hören möchte?
Wenn ich den Glauben und das Vertrauen nicht habe und die Zweifel und
Rationalität alles überschatten, dann wird mir das
nicht gelingen.
Zu zweifeln bedeutet in dem Sinne, dass man sich blockiert - man baut
Blockaden ein - wo eigentlich keine sind.
Der Engel könnte wohl ein Schild tragen mit der Aufschrift:
DEIN SCHUTZENGEL und er könnte dir winken
und rufen und selbst
wenn du ihn sehen würdest wie jede andere Person auch - dann
würdest du den Kopf schütteln und dir selber sagen:
"Quatsch! Das gibt es doch gar nicht!"
Leider ging im Laufe der Menschheit immer mehr Alltagsmagie und Glaube
verloren - zu ganz früheren Zeiten, da glaubte jeder an so
etwas wie Schutzwesen, Naturwesen und Götter ... aber
abgesehen von ein paar Kulturen - ist es heute eher so, dass unser
Verstand uns dann sagt: Lass mal ... das ist doch nur ein Hirngespinst.
Die Evolution der Magie und dem Spirituellen war/ist in dem Sinne
rückläufig.
Was aber wichtig ist für den Kontakt z.B. mit einem Engel
(aber auch mit anderen Wesenheiten) ist ganz einfach das Vertrauen und
der Glaube.
Einen Engel (oder auch andere Wesen) wahrzunehmen ist nicht immer sehr
einfach - gerade wenn "die Antennen" - sprich die Wahrnehmung - noch
nicht wirklich bewusst gemacht sind.
Was können wir nun tun?
Es gibt sehr sehr viele Möglichkeiten und die jetzt all
hierein zu schreiben wäre wirklich zu viel (denn die
füllen schon ein paar Kapitel ). Allerdings möchte
ich Euch gerne ein recht simple Methode aufzeigen.
Was du dafür brauchst:
1.Ruhe
2.Vertrauen
3.Glauben
4.ein wenig Zeit
Ruhe ist deswegen notwendig, da uns der Alltag und die Hektik, die
damit einhergeht „taub“ macht für so feine
Nuancen, die einfach notwendig sind, damit wir wirklich mehr
spüren, sehen oder hören.
Wie ein jeder Naturwesen/Engel wahrnimmt, das ist total unterschiedlich
und es gibt kein „es ist nur
so!“
Manch einer wird seinen Engel evtl. als Manifestation wahrnehmen,
andere ihn/sie fühlen, andere wieder sehen ihn eher mit dem
inneren Auge und mancher hört ihn vielleicht einfach
„nur“.
Damit wir nun also die Energie unseres Engels wahrnehmen
können, ist es notwendig (zumindest am Anfang), dass wir in
die Stille und Ruhe gehen (auch die innere Ruhe).
Wer jetzt gleich an ein Einsiedlerdasein denkt – das muss
natürlich nicht sein.
Ein Zimmer in dem man ungestört ist und einfach in die Stille
gehen kann reicht da völlig aus. Wer sein Telefon etc.
ausstellen mag, damit er nicht gestört wird – auch
gut (muss aber nicht unbedingt sein).
Lass alle Zwänge fallen – sollte es nicht klappen
auf Anhieb – dann evtl. ein anderes Mal. Es ist nicht immer
gleich Erfolg garantiert wenn man etwas zum ersten Mal macht ... aber
auch hier gilt wie in allem, weiter versuchen und nicht aufgeben.
Etwas Zeit brauch man, um wirklich nicht abgehetzt zu sein und
überhaupt fähig zu sein für Ruhe.
Des Weiteren spreche ich mit „Zeit“ auch wieder
oben genanntes Thema an. Sollte es nicht auf Anhieb beim ersten Mal
funktionieren – dann einfach weiter versuchen.
So - nun aber mal zu der Übung:
Setze dich entspannt hin und schließe deine Augen. Atme
einige Male bewusst ein und aus – lasse alle Gedanken ziehen
und schalte deinen Verstand ab.
Gib dir Zeit um die Gedanken fliessen zu lassen und klammere dich nicht
an einen Gedanken.
Ich stelle mir das immer so vor. Ich sitze da auf einem
Stühlchen und dann kommt ein Gedanke herein. Das kann z. B.
sein: „Ich muss noch einkaufen ...“
Diesen Gedanken beobachte ich - „Ach da kommt ein
Gedanke“ ... und während ich den Gedanken noch
vorbeischlendern sehe – wird er kleinlaut und verzieht sich.
Du kannst dich auch innerlich selber fragen: „Was denke
ich?“ und dann beobachten was kommt – lass das was
kommt ziehen und beobachte wie der Gedanke immer leiser wird und sich
dann verkrümelt.
Bist du soweit, dass du eine angenehme Leere und Stille
verspürst, dann bitte deinen Engel zu dir zu kommen und sich
hinter dich zu stellen.
Es kann sein, dass dein Rücken nun warm wird – es
kann muss aber nicht so sein. Warte eine Weile und lass dich nicht
nervös machen, solltest du etwas spüren. Nimm einfach
wahr.
Wenn du ihn spürst, dann bitte deinen Engel sich neben dich zu
stellen – und warte ab was geschieht.
Vielleicht möchte dein Verstand dazwischen funken –
dann geh einfach so vor wie bei den Gedanken.
Wenn du deinen Engel neben dir wahrnimmst, dann bitte ihn sich vor dich
zu stellen und dich evtl. sogar zu berühren. Erwarte keine
handfeste Berührung – es kann auch nur wie ein
Lufthauch sein oder gar wie eine sanfte, zärtliche
Wärme. Wie du es wahrnehmen wirst hängt von deiner
Fähigkeit der Wahrnehmung ab – also versteife dich
nicht auf irgendetwas sondern lasse urteilsfrei einfach geschehen.
Wenn du nun möchtest dann kannst du nun deinen Engel bitten,
dir seinen Namen zu nennen.
Lass einfach kommen was kommen mag. Erschrecke nicht, wenn der Name
vielleicht nicht zu ausgefallen klingt.
Wenn du dich dagegen sperrst, weil du evtl. Angst hast oder aber etwas
anderes erwartest – dann kann es sein, dass du entweder gar
keinen Namen hörst oder aber nur der Anfang.
Versuche dann wieder die Ruhe zu finden – und probiere es
noch einmal – zu einem anderen Zeitpunkt.
Es ist nicht schlimm wenn du dich gegen das Hören sperrst
– dein Verstand muss damit auch erst einmal klar kommen und
das geht nicht immer gleich von Heute auf Morgen.
Du kannst mit dieser kleinen Meditation immer Kontakt suchen zu deinem
Engel. Was du nur tun musst – ist zu glauben und vertrauen,
dass es kein Humbug ist und vorallem ... nicht aufgeben sollte es nicht
gleich funktionieren.
Neben solch einer relativ einfachen Meditation kannst du auch einfach
deine Sorgen, Ängste, Zweifel deinem Engel erzählen.
Bitte ihn ruhig auch die Sorgen von dir zu nehmen und dir vielleicht
Lösungen aufzuzeigen oder aber auch den Grund dafür,
damit du es verstehen kannst.
Du kannst mit allem an die Engel herantreten – sie
hören zu und helfen dir gerne. Du musst nur fragen und auch
vorallem bereit sein, dann etwas zu tun.
Ein Engel kann dir Hinweise geben – aber wenn du nichts tust
– dann kann er auch nichts machen.
Trotz geistigem Kontakt, trotz Hilfe – sind immer noch wir
es, die unser Leben zu leben haben. Wir sind hier und das sollten wir
niemals vergessen.
Hilfe
zu haben ist eine gute Sache
– auch von geistiger Ebene
– aber handeln, das müssen immer wir!

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2008
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Alexandra Gapski - aka Ashmodai Ashriel and Patricia Pelzer - aka Feona
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